Eintauchen in die Zielgruppe
- Erste Orientierung und Erfahrungen mit Anspruchstellern. -

Qualitative Marktforschungsanalysen sind ein wichtiger Bestandteil der Entscheidungsfindung bei komplexen Problemstellungen.
Häufig verfügen die Entscheider hierbei nur über geringe Vorkenntnisse über die Zielgruppen in Bezug auf deren problemspezifische
- Kenntnisse
- Interessen
- Einstellungen
- finalen Verhaltensreaktionen

MIM Jarzina verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Durchführung qualitativer Analysen. Wir betrachten unsere Probanden, die wir sorgfälltigst rekrutieren, als Partner und stellen so eine optimale Vertrauensgrundlage zur Erzielung bestmöglicher Ergebnisse her.



Offline-Gruppendiskussionen sind eine Methode der qualitativen Marktforschung, bei der unter der Leitung eines geschulten Moderators eine kleine Personengruppe befragt wird.
Sie bieten den Vorteil, dass durch eine entspannte Atmosphäre der Untersuchungssituation eher spontane, tiefergehende Äußerungen erreicht werden. Wegen der längeren Dauer werden Meinungen und Einstellungen sowie emotionale Hintergründe erfasst.
Der ökonomische Aufwand ist bei dieser Methode eher gering. Durch die geringe Probandenzahl ist diese Befragungsart eher als Pretest vor quantitativen Methoden zu sehen.

Vorteile:

  • soziale Interaktion

  • Meinungen, die sich durch das Gespräch mit anderen bilden oder weiterentwickeln

  • absichtlich hervorgerufenes Thema

  • spontane und freie Äußerungen sind möglich

Tiefeninterviews finden häufig als freie Explorationen oder Leitfadeninterviews statt.
Im Gegensatz zu den Face-to-Face-Interviews der quantitativen Erhebung, befinden sich der Proband und der psychologisch geschulte Interviewer in einem Untersuchungslabor, d. h. einem speziellen Raum, der für die Zwecke der Untersuchung ausgestattet ist. Dorthin wird der Proband zu einem speziellen Termin eingeladen.
Der Researcher geht dabei in erster Linie auf die Mitteilungsbedürfnisse des Probanden ein und lenkt das Gespräch mit psychologischem Geschick auf die relevanten Themen der Untersuchung.
Häufig werden hierzu auch Vorlagen, wie z. B. neue Produktverpackungen, Printwerbung oder auch Websites, eingebracht, die im Laufe des Gesprächs beurteilt und individuell weiterentwickelt werden sollen.

Vorteile:

  • hohe Individualität

  • hohe Kreativleistung

  • Unerschiede zu anderen Personen werden aufgedeckt

  • psychologische Fundierung

  • besonders geeignet für die Erforschung von Grundzusammenhängen

  • häufig in Verbindung mit Bild- und Tonaufzeichnung

Die Beobachtung bestimmter Personen stellt eine kostengünstige Datenerhebungsmethode dar.
In der Regel ist dem Probanden nicht bewusst, dass er sich in einer Untersuchungssituation befindet. Somit verhält er sich natürlich und unvoreingenommen.
Eine Beeinflussung des Probanden bleibt somit aus, so dass es keine Interviewereffekte gibt.

Vorteile:

  • hohe Genauigkeit, keine Verfälschung

  • Verhaltensweisen und Gesten können in der Analyse berücksichtigt werden

  • Aufnahme spezifischer Umweltsituationen

  • unabhängig von der Auskunftsbereitschaft der Versuchsperson

Audio- und Videoaufzeichnungen stellen einen elementaren Bestandteil der qualitativen Marktforschung dar. Die großen Vorteile liegen in der beliebigen Reproduzierbarkeit der Erhebungen, die mit verschiedensten Methoden und Hilfsmitteln gespeichert werden.
Hierzu gehören die normalen Video- und Tonaufzeichnungen aber auch die Labormethoden, wie z. B. die Blickverlaufsregistrierung (Eye Tracking), die Speicherung von Logfiles bei der Nutzung von PC-basierten, elektronischen Geräten, die Verweildauern auf Medienseiten oder die Bewegung des Mouse-Pfeils (Mouse Tracking).
In Verbindung mit den Antworten der Probanden auf Fragestellungen können Fehlinterpretationen von Äußerungen und Verhalten durch gespeicherte Video- und Tonaufzeichnungen vermieden werden.

Vorteile:

  • hohe Genauigkeit, keine Verfälschung

  • Verhaltensweisen und Gesten können in der Analyse berücksichtigt werden

  • Wiederverwendung zu einem späteren Zeitpunkt

  • Unsicherheiten werden durch die Stimme erkannt

  • Mausbewegungen, Klicks, Scrollen, Tastatureingaben etc. können später verschiedentlich ausgewertet werden

  • Kenntnisse, Interessen und Handlungen sind schnell ersichtlich